Derzeit gibt es wohl keine größere Debatte außerhalb des Sportlichen im Fußball als den finanziellen Wettbewerb. Mit neuen Milliarden überschwemmt die Premier League im Sommer das europäische Festland und viele deutsche Clubs fürchten um ihre Spieler und die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Zudem wird mit RB Leipzig zur neuen Saison nationale Konkurrenz hinzukommen, die überaus kritisch betrachtet wird und von der man nicht weiß, wie finanzstark sie wirklich ist. Doch droht daraus wirklich eine Gefahr für die Vereine? Oder erleben wir hier nur die Revolution des Fußballs, die alte Strukturen aufbricht und neue Chancen und Wege aufzeigt?

 

Flashback

Die jüngere Vergangenheit hat uns jedenfalls gezeigt, dass es weitaus mehr benötigt als einen Koffer voller Geld, um erfolgreichen und nachhaltigen Fußball spielen zu lassen. Gerade die englischen Vereine pumpen zunehmend Unsummen in ihre Vereine, um Erfolge zu erzwingen und ernteten dafür reichlich Kritik. Eine ähnliche Strategie nutzt RB Leipzig, die ebenfalls mit vielen Investorengeldern Erfolge generieren wollen. Insgesamt wirkt das Gesamtkonzept der Leipziger jedoch durchdachter und ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Kann die Premier League in dieser Hinsicht sogar von RB Leipzig lernen? Oder ist es auch hier nur ein aggressives Abwerben von guten Spielern, um mit allen Mitteln Titel zu gewinnen, wie es auf der Insel bereits Usus ist?

2009 kaufte der Dosenkonzern Red Bull dem damaligen Oberligisten SSV Markranstädt das Startrecht für die Saison 2009/2010 ab und läutete damit eine neue Ära im deutschen Profifußball ein. Im selben Jahr sicherte sich Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan durch seine Firma „Abu Dhabi United Group“ sämtliche Anteile an Manchester City. Beide Vereine verfolgten seit der Übernahme der jeweiligen Konzerne eine ähnliche Strategie: Während RasenBallsport Leipzig bereits nach der Gründung in die Jugendarbeit investierte und Unmengen an Spielern nach Sachsen lockte, betrieb Manchester City Selbiges auf europäischer Ebene. Laut transfermarkt.de gab City seit der Übernahme von Mansour bin Zayed Al Nahyan 905,25 Millionen Euro nur für Transfers aus, RB Leipzig etwa 47 Millionen Euro. Beide Werte sind in ihrer jeweiligen Liga Höchstwert. Gerade bei den Leipzigern ist diese Summe beachtlich, bedenkt man, dass der Verein erst das zweite Jahr in der 2. Bundesliga spielt.

In beiden Fällen dienten die ersten Transfers vor allem dazu, dass schnellstmöglich sportlicher Erfolg generiert werden sollte. Im Falle Citys strebten die Verantwortlichen nationale und internationale Erfolge an, bei Leipzig sollte es so schnell es nur ging zum Aufstieg in die Bundesliga kommen. Für diese Strategie ernteten beide Clubs arge Kritik. Auch heute noch. Beim aggressiven Abwerben der Spieler fühlen sich finanzschwächere Clubs benachteiligt. Was bei den Engländern bereits Gang und Gäbe war, kam in Deutschland erst durch Hoffenheim und Leipzig in Schwung.

Schnell mussten beide Vereine jedoch feststellen, dass man Erfolg nicht erzwingen kann, indem man mit den Geldscheinen wedelt. Es bedarf ein Stück weit Geduld und auch Weitsicht, um erfolgreich zu sein.

 

Die Jugendausbildung, ein englischer Verzweiflungsakt

In Leipzig hatte diese Gier nach kurzfristigem Erfolg jedoch einen anderen Hintergrund als bei Manchester City. Die „erste Welle“ an talentierten Spielern sollte das Fundament für die kommenden Mannschaften legen, sowohl im Senioren- als auch im Juniorenbereich. Denn genau in diesem Punkt unterscheiden sich beide Vereine grundsätzlich: Während man in Leipzig vor allem nach Spielern aller Altersklassen Ausschau hält, will man in Manchester verstärkt auf den Seniorenbereich achten, wo man kurz- bis mittelfristigen Erfolg generieren will. Dafür erbaute RB Leipzig im letzten Sommer für etwa 30 Millionen Euro eine Jugendakademie mit diversen Naturrasen- und Kunstrasenplätzen, modernsten Fitnessräumen und einem Internat, in dem bis zu 50 Spieler untergebracht werden können. Auf diesen 92.000 Quadratmetern sind sämtliche Mannschaften RBs untergebracht.

Bei City investierte man geschätzte 250 Millionen Euro für die gesamte „Manchester City Academy“. Diese beinhaltet neben einer Shopping-Mall, einem Forschungszentrum und einem Hotel zudem eine Grundschule und eine weiterführende Schule. Auf den 720.000 Quadratmetern sind ebenfalls 16 Trainingsplätze, eine Indoorhalle und modernste Fitnessräume vorhanden. Alles eben etwas größer, etwas weltmännischer angelegt. Dennoch verzeichneten die Citizens kaum nennenswerte Erfolge in der Jugendarbeit. Derzeit stellen sie mit dem Offensivspieler Kelechi Iheanacho sogar nur einen selbst ausgebildeten Akteur.

 

Der FC Southampton hat in dieser Saison gleich vier „Eigengewächse“. Die Saints polierten ihre Jugendakademie, die unter anderem Spieler wie Gareth Bale, Theo Walcott, Adam Lallana und Luke Shaw herausbrachte, für umgerechnet 35 Millionen Euro im Sommer 2014 auf. Der FC Arsenal stellt derzeit sogar sechs Spieler aus den eigenen Reihen. Manchester United, Koryphäe englischer Fußballerausbildung der letzten Jahrzehnte, stellt sieben Spieler.

 

Den englischen Vereinen haftet jedoch immer wieder der Vorwurf an, dass sich ihre ausgebildeten Spieler nur selten wirklich durchsetzen können. Dies liegt zum einen daran, dass nur sehr wenige englische Vereine eine klare Philosophie haben, wie sie ihre Jugendspieler an den Seniorenbereich heranführen wollen. Auf das Beispiel Southampton wird später nochmal genauer eingegangen. Bei RB Leipzig unterliegen sämtliche Mannschaften einer vorgegebenen Spielidee, die man den Spielern bereits ab der U8 vor Augen führt. Was nicht heißen soll, dass man bereits im frühen Kindesalter damit beginnt, den Kindern ein aggressives Pressingspiel einzubläuen. Vielmehr wird ihnen durch differenzierte Lehrmethoden das Spiel wettkampfnah durch Spielformen beigebracht, wodurch die Kinder frühzeitig ein Gefühl für ihre Aktionen bekommen. Dies führt dazu, dass sämtliche Jugendmannschaften von RB Leipzig in der jeweils höchsten Spielklasse spielen und ihre Liga dominieren. Die U17 und U19 gehören zu den besten Teams in der Juniorenbundesliga. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Leipzigs Kader einen Altersschnitt von 24,1 Jahren besitzt und die U23 in der Regionalliga fast mit einer Jugendmannschaft antritt, die einen Altersschnitt von etwas mehr als 20 Jahren besitzt.

In England setzt man wie erwähnt nicht so radikal auf junge Spieler, die man selbst ausbildet. Ein weiterer Grund dafür ist, dass sich aufgrund des großen Konkurrenzkampfes um TV-Gelder kein Verein einen Abstieg oder ähnliches leisten kann. Clubs wie Swansea City oder eben Southampton schafften mit ihrer Jugendarbeit zwar den Sprung in die Premier League, im Zweifel kauften auch sie bereits fertige Spieler, um die Klasse zu halten. Schwäche darf man keine zeigen. Der FC Southampton ist in dieser Hinsicht sicher ein Unikat in der Premier League. Ihre Jugendakademie verfolgt ein klares Ziel, aus jedem Jahrgang ein bis zwei Spieler hervorzubringen, der den Sprung in die erste Mannschaft bewältigt. Dass die ausgebildeten Spieler wie bei Calum Chambers oder Adam Lallana anschließend für gutes Geld weiterverkauft werden, gehört ebenso zur Philosophie.

 

Du wirst ausgeliehen! Und du wirst ausgeliehen! Jeder wird ausgeliehen!

 

Diesem erwähnten „Misstrauen“ gegenüber der eigenen Jugend versucht man mit Leihgeschäften entgegenzuwirken. Die Spieler sollen an andere Vereine ausgeliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Vereine wie Chelsea oder Manchester City haben sogenannte „Satelliten-Clubs“, Partnervereine, wenn man so will. Chelsea verleiht seine Spieler in aller Regelmäßigkeit beispielsweise an Udinese Calcio oder Vitesse Arnheim, City hat seine Partnervereine unter anderem in New York und Melbourne sitzen. Hier hat sich RB Leipzig etwas von den Premier League Clubs abgeschaut. Das Red Bull Imperium hat seinen Standort unter anderem in Salzburg, New York und São Paulo. Weiterhin hat man mit dem ebenfalls in Salzburg ansässigen FC Liefering eine weitere Station. Der FC Liefering spielt in der zweiten österreichischen Liga, wo man fast ausschließlich auf U19-Talente setzt, die sich bereits in jungen Jahren an den temporeicheren Seniorenfußball gewöhnen sollen.

Der Dosenkonzern kann seine Spieler demnach nach Belieben auf die jeweiligen Vereine verteilen und hat dabei immer die Fäden in der Hand. Ein Prozedere, für das er teilweise zu Recht kritisiert wird. Die Vereine können sich untereinander die Spieler hin und her schieben, ohne dabei zwingend Ablösesummen zu verlangen. Dadurch ergibt sich ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen, finanzschwachen Vereinen. Eine Strategie, die Manchester City mit seinen beiden Clubs in New York und Melbourne ebenfalls durchdrücken möchte. Der Vorteil, der sich daraus ergibt ist, dass man im Vergleich zum „klassischen“ Leihgeschäft in ähnlichen Strukturen bleibt. Im Idealfall ist die Spielidee bei beiden Vereinen gleich, wodurch sich der ausgeliehene Spieler weiter an die Spielweise gewöhnen kann. Auf der einen Seite ist dies enorm nützlich, da eine einheitliche Ausbildung gewährleistet werden kann. Andererseits besteht das Risiko, dass Spieler zu einseitig ausgebildet werden und eine Stagnation ihrer Kreativität entstehen könnte. Wird ein Spieler beispielsweise an ein Team verliehen, das einen gänzlich anderen Fußball spielen lässt als der Stammverein, könnte es unter anderen Umständen zu einer Leistungsexplosion kommen.

Eine weitere Möglichkeit bestünde gerade für junge Spieler darin, in der englischen U21-Liga zunächst Spielpraxis zu sammeln. Ich erachte diese Möglichkeit als äußerst sinnvoll, da hier jungen Talenten die Möglichkeit gegeben wird eine Art Vorstufe des Seniorenfußballs zu erleben. In Deutschland steht es den Vereinen seit 2014 offen, ob sie noch eine U23 stellen wollen oder nicht. RB Leipzig und Red Bull Salzburg schaffen sich diese Einsatzmöglichkeiten durch ihre U23 und den FC Liefering.

 

Spielerscouting und Transferstrategie

Wirft man hingegen einen Blick auf die getätigten Transfers RB Leipzigs und diversen Vereinen von der Insel, lässt sich beiderseits ein Muster erkennen: Die Leipziger betreiben ein wesentlich gezielteres Scouting, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Auch wenn man im letzten Winter bei RBL anderes vermutete, als der Verein vor der Rückrunde teils diffuse Spieler wie Omar Damari oder Yordy Reyna verpflichtete, die wenig ins Spielkonzept hineinpassten. Ansonsten besticht Leipzig mit einem sehr guten Gespür, vor allem wird sehr schnell das Potential und die Geeignetheit junger Spieler erkannt, wie die Namen Poulsen, Klostermann oder Kimmich nachweisen. Auch in diesem Sommer verstärkte man sich gezielt mit Spielern, die bestens zu ihrem Konzept passen: junge, dynamische Akteure, die neben den fußballerischen Fähigkeiten auch den Ehrgeiz mitbringen, sich fortzubilden. Ilsanker, Sabitzer & Co. funktionieren seit Saisonbeginn, auch wenn sie teils für zweitligauntypische Millionensummen kamen. Diese Mischung aus Finanzstärke und einer guten Spielerbeobachtung macht RB Leipzig für die nationale Konkurrenz so gefährlich, nicht das vorhandene Geld per se.

„Instead of buying one player, we produce five players.“ –Les Reed, Executive Director Southampton FC 

Gerade mit Blick auf die englischen Vereine ist dies der vielleicht bedeutendste Unterschied. Man hat mitunter das Gefühl, dass in der Premier League Spieler zum Selbstzweck verpflichtet werden. Den Spieler kaufen, damit man eben einen für die jeweilige Position hat, möglichst mit gutem Namen oder tollen Statistiken. Am deutlichsten lässt sich dies vielleicht an Manchester Citys Suche nach einem Innenverteidiger nachvollziehen: In den letzten Sommern kamen Eliaquim Mangala aus Porto und Nicolás Otamendi aus Valencia, jeweils für mehr als 40 Millionen Euro. Bis heute sind beide nicht wirklich bei den Skyblues angekommen, da beide Innenverteidiger wenig ins Defensivkonzept der Citizens passen. Sie zeichnen sich durch ein sehr aggressives Herausrücken im Spiel gegen den Ball aus und waren so stark, weil sie immer wieder von ihrem Partner (bei Otamendi z.B. Mustafi) abgesichert wurden. In Manchester heißt der Partner dagegen Kapitän Kompany, der ebenfalls eine solche Spielweise an den Tag legt. Dadurch wird die City-Defensive arg destabilisiert, was sich derzeit in den Ergebnissen niederschlägt.

Ähnlich verhält es sich beim FC Liverpool, wo man aus dem Carroll-Transfer nichts gelernt hat und sich vermutlich hinterfragt, ob man im letzten Sommer tatsächlich so viel Kohle für Christian Benteke ausgab. Bei Aston Villa war er ein reiner Strafraumstürmer, der mit Flanken und Vorlagen gefüttert wurde. Zum kurzpassorientierten Spiel Brendan Rogers‘, noch passt er zum laufintensiven Spiel, welches Jürgen Klopp anstrebt. Auch hier wirkt es so, als habe man den Spieler nur aufgrund von (längst vergangenen) guten Scorerwerten verpflichtet. Einzig der FC Arsenal verrichtet von den großen Clubs in dieser Hinsicht recht gute Arbeit, der allerdings generell defensiver auf dem Transfermarkt vorgeht. So blieben bei den Gunners in den letzten Jahren wirklich krasse Transfer-Flops aus.

Der springende Punkt ist, dass sich Vereine wie RB Leipzig oder auch der FC Arsenal teilweise deutlich intensiver mit etwaigen Neuverpflichtungen beschäftigen. Was nicht heißen soll, dass es auch hier zu Missverständnissen kommen kann. Die Spieler werden jedoch vor einer Verpflichtung längerfristig beobachtet, es wird sich ein umfassendes Bild des Spielers gemacht und erst dann wird über eine Verpflichtung entschieden. Dabei wird nicht ausschließlich auf Statistiken wie die Anzahl der Torbeteiligungen, die Pass- oder Zweikampfquote geachtet, die ohnehin wenig Aussagekraft über die Qualität eines Spielers haben. Gerade weil häufig so vorgegangen wird, erleben Teams wie Leicester, Tottenham oder Southampton ein derartiges Hoch: durch besseres Scouting und ein klareres Konzept kann man die Großen mehr als nur ärgern. Kurzum gesagt muss ein Spieler zur Philosophie des Vereins passen und nicht ausschließlich wegen einer guten Saison gekauft werden. In diesem Punkt müssen sich die englischen Vereine klar steigern, um effizienter zu arbeiten. Gerade die jüngsten Ergebnisse auf internationalem Parkett sind ein Indiz für schlechtes Scouting und zeigen, dass hohe Transferausgaben allein nicht ausreichen. Johan Cruyff sprach in Bezug auf die mangelnde Qualität des niederländischen Club-Fußballs einmal davon, dass es für die Vereine besser wäre, wenn sie völlig pleite wären. Sie müssten sich demnach ihrer Spielerausbildung, dem Scouting und ihrer eigenen Philosophie widmen. Ein Ansatz, der womöglich auch auf die Premier League zutreffen könnte. Denn ein dickes Konto ist erst der zweite Schritt zum Erfolg, der erste ist eine fundierte Basis mit klaren Strukturen. Hat man nur ersteres, kann man die Großen ärgern, hat man beides, wird man ihnen gefährlich und letztendlich selbst einer.

 

RB Leipzig – ein Projekt mit Zukunft?

Gemeinhin wird den Leipzigern eine Verunglimpfung des Fußballs vorgeworfen. Sie stehen stellvertretend für den Konzern, welcher sein Produkt vermarkten und daraus Profit schlagen will. Inwieweit dies zutrifft, ist sicher eine Frage, die den Rahmen dieser Debatte sprengen würde. Fakt ist allerdings, dass keine andere Mannschaft in Deutschland und auch in Europa eine so radikale Strategie verfolgt wie RasenBallsport Leipzig. Die Spieler werden bereits ab der U15 gezielt unter Vertrag genommen, um sie nach ihrem Bilde zu formen. So ergibt sich bereits frühzeitig ein Wettbieten um teils minderjährige Kicker. Dieses Vorgehen kann man sicherlich verurteilen und abstoßend finden, muss jedoch bedenken, dass dies ein „Problem“ ist, welches den gesamten Fußball betrifft. In England, Spanien und Deutschland fließen teils sechsstellige Beträge für Fünfzehnjährige. Bei RB Leipzig geht man allerdings anders damit um und genau in diesem Punkt könnten sich einige Premier League Vereine etwas abschauen. Anstatt die Nachwuchsspieler ohne ein wirklich einheitliches Konzept auszubilden und sie beim Übergang in den Seniorenbereich ins kalte Wasser zu werfen, sollten sie bereits frühzeitig mit der Spielidee des Clubs vertraut gemacht werden. Manchester United hat dies unter der Regie Sir Alex Fergusons vorgemacht,  Arsenal und vor allem Southampton haben es in der jüngeren Vergangenheit gezeigt. Jugendarbeit und europäischer Spitzenfußball kann funktionieren, trotz Millionentransfers. Es wird spannend zu sehen sein, ob gerade Manchester City aus ihrem neuerbauten Nachwuchsleistungszentrum neue Impulse für die erste Mannschaft setzen kann und künftig verstärkt auf Eigengewächse setzt.

Insofern kann sich die Mehrzahl der deutschen Vereine glücklich schätzen, sich bereits eine Basis geschaffen zu haben, auf der gearbeitet werden kann. Am Finanziellen muss man dennoch arbeiten, innovativ sein und gemeinsam an einem Strang ziehen. Bessere Vermarktung, attraktivere Formate, vielleicht auch mehr Offenheit für Investoren und strategische Partner. RB Leipzig ist diesen Weg auf radikale Weise gegangen und der Erfolg könnte ihnen Recht und anderen deutschen Klubs zu denken geben. England hingegen hat eine Menge Arbeit vor sich, das merkt Jürgen Klopp und wird auch Pep Guardiola spüren. Dies sorgt national aber auch für Spannung, wie die aktuelle Saison zeigt. Ein Ansatzpunkt, was die Bundesliga von der Premier League lernen kann.

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